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Allgemeine Bemerkungen zum Fach Kunst (nicht nur) in der gymnasialen Oberstufe!

Ein besonderes Schwergewicht im Fach Kunst legen wir auf die Persönlichkeitsbildung. Dies geschieht auf dem Wege des Erfassens von ethischen, sozialen oder ästhetischen Werten, des Findens von eigenen Standpunkten und des Erlernens von Toleranz anderen Ansichten gegenüber. Dabei wird besonders das selbständige Lernen gefördert im Sinne geistiger Beweglichkeit, Offenheit und Phantasie sowie planvollen Arbeitens. Ein wissenschaftspropädeutischer Gesichtspunkt ergibt sich aus dem Umgang mit kunstwissenschaftlichen oder kulturhistorischen Zusammenhängen. Ein wichtiges Lernziel besteht darin, Erkenntnisse und Meinungen in sprachlich angemessener Form darzustellen oder bildnerisch ästhetische Phänomene sachlich zu erfassen und anderen verbalisierend verständlich zu machen.

Die Aufgabenbereiche ergeben sich aus den 3 im Lehrplan vorgeschriebenen Themenfeldern

- Der Mensch als gestaltendes Individuum

- Mensch und Umwelt

- Mensch und Medien

Die Unterrichtsmethode gründet sich dabei auf einem Wechsel von Produktion und Reflexion, das heißt die praktische Gestaltung vertieft die Einsichten und Zusammenhänge in ästhetischen Fragen, umgekehrt verhilft das Nachdenken über Probleme zu einer kompetenten Lösung im kreativen Handeln.

Übrigens können wir nicht ganz ohne Stolz – als einziges Gymnasium im Land Schleswig-Holstein - auf eine fast 25jährige ununterbrochene Tradition von Kunst-Leistungskursen zurückblicken.

Swantje Kuhnke

Einige Beispiele aus dem Kunstunterricht der Klassen 5 – 13 des Gymnasiums
unter Leitung von Frau Swantje Kuhnke

Klasse 5

•  Nachgestaltung mit Deckfarben nach Otmar Alt

Es ist in Fehler aufgetreten!

•  Musiker aus Ton

Grundkurs 11. Jg.

Design:

•  Entwurf von Stühlen

Leistungskurse 12. und 13.Jg.

Plastik:

•  Masken aus Ton

•  Gefühle

Mimisch und gestisch sollten Gefühle in Gips Ausdruck gegeben werden.

•  Nana 1997

Aus Kaninchendraht, Pappmachee und Polyester wurde eine riesige Nana in Anlehnung an Niki de St. Phalle als Abidenkmal geschaffen.

•  Figurenfries 2000

Nach eineinhalb Jahren intensiver Arbeit konnten ein Projektkurs und der Leistungskurs Kunst einen ganzen Fries von Figuren, der den Kunsttrakt auch ästhetisch mit der Sporthalle verbinden sollte, bei der Entlassfeier der Öffentlichkeit übergeben.

•  „Fire“-Performance 2005

„Fire“ – Skulpturen aus Streichhölzern wurden in einer Performance feierlich dem Element Feuer „überlassen“

•  „Trennendes überBrücken“ - Projekt Weltethos 2005

SchülerInnen des Grund- und Leistungskurses Kunst 13. Jg. interpretierten jeweils in Gruppen dieses Thema. Die Arbeiten sollten einen Beitrag zur Toleranz gegenüber Andersdenkenden, zum friedlichen Zusammenleben der Menschen darstellen, die den verschiedenen Kulturkreisen und Wertesystemen angehören. Sie wurden hierfür in einer landesweiten Ausschreibung mit dem dritten Platz „Preis für Toleranz und Solidarität“der GEW ausgezeichnet.

Design:

•  Entwurf eines Namensschildes für die Schule 2001

Von SchülerInnen des Grund- und Leistungskurses Kunst des 13. Jg. wurden Modelle für ein Namensschild der Kurt-Tucholsky-Schule entworfen. In Zusammenarbeit mit und durch die Sponsorenschaft der Flensburger Werft, der Firma Aljoh-Lackierung und der Firma Schmidt-Design konnte dieses Großprojekt (aus 2 cm dickem Schiffsstahl, insgesamt ca. 6 m hoch) verwirklicht werden.

- Gesellschaftskritik durch Mode – Mode als Ausdrucksträger 2003

Malerei:

•  Surrealistische Landschaften

•  Fassadengestaltung der Treppenhäuser 1993 und 1996

6 Flächen à 13m mal 6 m - ehemals trister, grauer und unansehnlich gewordener Beton – wurden in wochenlangem Einsatz mit mehreren Klassen, Grund- und Leistungskursen mit Motiven von Miro bemalt. 1996 wurde das fröhlich-bunte Gesamtbild der Schule vervollständigt, als sich im Rahmen einer allgemeinen Sanierung der Fassadenentwurf des Leistungskurses Kunst beim Kreis als Schulträger durchsetzen konnte. Seitdem sind auch die Fenster der Schule kunterbunt.

Grafik:

•  Schuhe: Naturstudien und surrealistisch verfremdet

•  Perspektive – Kachelraum

•  Naturstudien, Porträts etc.

Performance:

•  Hommage à Michelangelo 2006 – Leistungskurs 13. Jg.

„Lebende Skulpturen erschaffen“ und „Die vier Elemente Luft-Wasser-Erde-Feuer“

•  „Eat Art“ einmal anders 2006 – Leistungskurs 12. Jg.

Um kritisches Denken gegenüber gen-manipuliertem Essen und „Art“ificial Food anzuregen, entwarfen Schülerinnen des Leistungskurses Kunst Kostüme in jeweils einer Farbe, in der als „Gesamtkunstwerk“ auch das den Abiturienten und Eltern zur Entlassfeier präsentierte Fingerfood gestaltet werden sollte.

•  Hommage à Oskar Schlemmer 2007 – Leistungskurs 13. Jg.

In Anlehnung an Schlemmers Triadisches Ballett entwickelten die Schülerinnen „triadische“ Kostüme und eine entsprechende Choreographie. Triadisch – abgeleitet von griechisch Dreiklang – bezeichnet die mehrschichtige dreifache Ordnung, die diesen Kostümen und Tänzen zugrunde liegt:

•  die 3 geometrischen Grundformen Kreis, Quadrat, Dreieck

•  die 3 Grundfarben Rot, Gelb, Blau

•  die 3 Raumdimensionen Höhe, Breite, Tiefe

•  3 x 3 Akteure oder Figuren

•  die physischen Attribute Farbe – Form – Raum

•  die choreographischen Komplexe Kostüm – Bewegung – Musik sowie

Gestentanz – Formentanz – Raumtanz