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Schulinfo >> Gemeinschaftsschule

Gemeinschaftsschule mit Oberstufe



(Stand:. Januar 2016)



  1. Ausgangslage

Die Kurt-Tucholsky-Schule ist eine Gemeinschaftsschule mit Oberstufe. Als offene Ganztagsschule bietet sie eine Betreuung bis 15.05

  1. Leitbild

Die Kurt-Tucholsky-Schule Flensburg hat das Ziel, ihre Schülerinnen und Schüler bestmöglich für deren weiteren Bildungs- und Berufsweg auch mit europäischer Blickrichtung vorzubereiten. Die zu erwerbenden Qualifikationen und Kompetenzen und sich daraus ergebenden Schulabschlüsse sollen sich für alle konsequent an der individuellen Eignung und Neigung orientieren. Alle Schüler werden ihren Begabungen und Neigungen entsprechend gefordert und gefördert. Dies wird im Rahmen einer 90-minütigen Rhythmisierung des Unterrichts durch entsprechende Formen des Lehrens und Lernens erreicht. Ergänzend zur traditionellen Notengebung ermöglichen individuelle Lernberatung, persönliche Lernportfolios und Kompetenzraster ein stärkeres Ausmaß an selbst organisiertem Lernen. Grundlegend hierfür ist die Teamarbeit als Prinzip für Lehrende und Lernende in einer offenen Ganztagsschule. In ihrer Mentorenfunktion bildet die Kurt-Tucholsky-Schule junge Lehrkräfte für Gemeinschaftsschulen und Gymnasien aus. Zertifizierte Ausbildungslehrkräfte arbeiten nach einem schulinternen Ausbildungskonzept. Die Ausbildung von jungen Lehrkräften bereichert die schulische Arbeit, führt zu einem wechselseitigen Prozess des Lernens in einer modernen Schule und gibt wichtige Impulse für die Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte.

In der Kurt-Tucholsky-Schule wird eine Schulkultur gelebt, die geprägt ist von einer gegenseitigen respektvollen Wahrnehmung aller an der Schule Beteiligten, von Toleranz und vereinbarten Umgangsformen miteinander. Die gegenseitige Wahrnehmung und Wertschätzung erhält einen Rahmen in Regeln und Ritualen, die das Zusammenleben in der Schule gestalten und Konflikte lösen helfen.

Hieraus ergibt sich ein kontinuierlicher Schulentwicklungsprozess, der regelmäßige Evaluation und gezielte Weiterbildung gleichermaßen berücksichtigt.



  1. Elemente des schulischen Lernens und Lebens

Die Kurt-Tucholsky-Schule vermittelt neben einem umfangreichen Grund- und Fachwissen in den Lernbereichen Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen, Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Ästhetische Bildung, Arbeit, Wirtschaft und Verbraucherbildung und Wahlpflichtbereichen, Schlüsselqualifikationen wie Team- und Kooperationsfähigkeit, Selbstständigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Handlungskompetenz, Kreativität und Konfliktfähigkeit.



3.1 Formen gemeinsamen Lernens

Schülerinnen und Schüler aller Lernvoraussetzungen lernen gemeinsam. Dies bedeutet in besonderem Maße Diagnostik, besondere Förderung und Beobachtung, um den Schülern und Schülerinnen die notwendige Orientierung zu geben. Es werden grundsätzlich differenzierte Anforderungen mit dem Ziel entwickelt, in bestmöglicher Weise die individuelle Leistungsfähigkeit zu fördern und die Vorbereitung auf den ersten allgemeinbildenden Abschluss, den mittleren Schulabschluss oder den Eintritt in die gymnasiale Oberstufe zu ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen, Gruppenregeln und Vereinbarungen einzuhalten, unterschiedliche Arbeitsformen anzuwenden, über längere Zeiträume allein oder in Kleingruppen an Sach- oder Projektthemen selbstständig zu arbeiten und die Arbeitsergebnisse vorzutragen.

4. Jahresplanung

Eine zuverlässige Jahresplanung bietet die Voraussetzungen für nachhaltiges und zielgerichtetes Lernen. Hierbei ist die offene Ganztagsschule ein wichtiger Baustein, der insbesondere für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler eine bessere individuelle Förderung auch im Hinblick auf eine qualifizierte Hausaufgabenbetreuung gewährleistet

Austauschmaßnahmen, Klassenfahrten, Betriebspraktika, Lernen lernen und projektorientiertes Lernen bilden den Schwerpunkt in den Vorhabenwochen.



5. Optimierung der individuellen Bildungs- und Berufsperspektive

Die vielfältige Qualifikation der Lehrerinnen und Lehrer für alle Bildungsziele und die Teamarbeit sichern hinreichend die individuelle Förderung entsprechend der unterschiedlichen Anforderungsniveaus.

Zukünftige Bildungschancen und Arbeitsmarkt-/Beschäftigungsfähigkeit unserer Jugendlichen sind stark abhängig vom erreichten Schulabschluss und der dabei erworbenen Ausbildungs- und Studierbefähigung. Im Fokus der Kurt-Tucholsky-Schule Flensburg stehen zur Verbesserung von Bildungschancen drei Zielfelder: Erstens die Verringerung der Zahl von vorzeitigen Schulabgängern, zweitens eine Erhöhung der Jahrgangs-Quote unserer Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Schulabschluss und Abitur sowie drittens die konsequente Förderung der fachlichen und persönlichen Voraussetzungen für eine weitere Bildungs- und Berufskarriere in Bezug auf eine Ausbildung oder ein Studium unter Berücksichtigung der individuellen Eignung und Neigung der Schülerinnen und Schüler. Ihnen werden Zeit und Raum für die Entwicklung ihres persönlichen Bewusstseins und ihrer Fähigkeit zum lebenslangen Lernen gegeben.

Abgestimmt auf die jeweils individuelle Bildungs- und Berufsperspektive werden systematische Förder- und Vorbereitungsprogramme durchgeführt. Für Schülerinnen und Schüler, die den ersten allgemeinbildenden Schulabschluss oder den mittleren Schulabschluss anstreben, sind diese Programme berufspraktisch orientiert und tragen so zur Beseitigung ausbildungshemmender Qualifikationsdefizite bei. Abiturienten erhalten Unterstützung bei der Studienwahlentscheidung sowie Methodentage zur Verbesserung der Studierfähigkeit und der Methodenkompetenz

Aufgrund der grundsätzlich veränderten Anforderungen des Übergangs von der Schule in die berufliche Bildung legt die KTS einen besonderen Schwerpunkt auf die schulische Berufs- und Studienorientierung zur Verbesserung der Ausbildungs- und Studierfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Verschiedene Bausteine unterstützen die Berufsorientierung in den Klassenstufen 7 bis 13. Diese Arbeit wird durch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern aus der Wirtschaft nachhaltig verstärkt.



6. Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung

In Hinblick auf eine positive Bewältigung der zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen in unserem Land und einem dynamischen Europa ebenso wie die Übernahme von Verantwortung im familiären Bereich, fördert die KTS die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Voraussetzung hierfür ist das Lernen eines selbstkritischen Umgangs mit der eigenen Person und die Hinführung zu persönlicher Stabilität, Gesundheit und Fitness.

Bei gleichzeitig stark ausgeprägter regionaler Identität übernimmt die KTS die Aufgabe, den Schülerinnen und Schüler im Europa von heute seinen Arbeitsmarkt näher zu bringen und in Werthaltungen, Sprache und Kultur auf diese europäische Dimension vorzubereiten. Dieses wird erreicht durch Vermittlung von Wissen, Sprach- und Handlungskompetenz in Verbindung mit „Lernen vor Ort” durch Austauschprogramme, aber auch durch virtuelle europäische Projekte und bilingualen Unterricht.

7. Formen der Leistungsbeurteilung

Die traditionelle Notengebung wird zunehmend durch die Arbeit mit dem Logbuch, Portfolio und Kompetenzraster ergänzt. Die Anwendung der unterschiedlichen Formen der Leistungsbeurteilungen ist nach Fächern und Jahrgängen verschieden.

Das Portfolio ist eine zielgerichtete Sammlung von erbrachten Leistungen, die unter Beteiligung der Schülerin/des Schülers angelegt werden soll. Es gibt Auskunft über die Lernentwicklung der Schülerin/des Schülers und ist für die Selbst- und Fremdevaluation greifbar.

Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren in ihrem Logbuch, an welchen Lerninhalten sie gearbeitet haben. Es dient als Kommunikationsmöglichkeit zwischen Eltern und Lehrkräften.

Kompetenzraster definieren die Inhalte und Charaktermerkmale der verschiedenen Fächer in Form präziser „Ich-kann-Aussagen”. Sie stecken damit einen Entwicklungshorizont ab, von einfachen Grundkenntnissen bis zu komplexen Fähigkeitsstufen.

Die Schülerinnen und Schüler orientieren sich mit ihren Leistungen in den Kompetenzrastern und ermitteln ihre Stärken und setzen ihre eigenen Ziele.

Kompetenzraster und die damit verbundenen Lernlandschaften (Materialien, Orientierungstests; Arbeitsimpulse; Lernarrangements etc.) verstehen sich als Gemeinschaftswerk des Kollegiums bzw. der Fachgruppen.

Das Beratungsgespräch zwischen Schülern und Lehrern, in dem über die Lernleistung, den Lernstand und die Planung für die nächsten Schulwochen gesprochen wird, findet regelmäßig statt.

Die individuelle Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler wird durch die kontinuierlich stattfindenden Gespräche zwischen Eltern, Schülern und Lehrer intensiv begleitet und gefördert. Die Grundlage aller Gespräche sind das Logbuch, das Portfolio und die Kompetenzraster.

Die drei Lernpartner, Schüler, Eltern und Lehrer, treffen sich und besprechen den Verlauf der Schülerentwicklung. In diesem Gespräch kommen die zuletzt vereinbarten Ziele zur Sprache und es werden gemeinsame neue Ziele festgelegt.

Die Kurt-Tucholsky-Schule sieht in diesen Formen der Leistungsbeurteilung einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung und -sicherung, die Möglichkeit, die Leistungen der Schülerinnen und Schüler dauerhaft zu verbessern, die Berufszufriedenheit von Lehrerinnen und Lehrern, das Organisationsklima der Schule und die Aktivität und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme der Schülerinnen und Schüler für das eigene Lernen, selbst und ständig günstig zu beeinflussen.



8. Offene Ganztagsschule

Die Kurt-Tucholsky-Schule ist eine offene Ganztagsschule mit einem anspruchsvollen Angebot, das aus einer Kombination von Lern-, Förder-, Freizeit- und Beratungsangeboten und der Möglichkeit eines gemeinsamen Mittagessens besteht.

Schulische Aktivitäten und die Angebote weiterer Kooperationspartner aus dem örtlichen Umfeld ergänzen dieses Angebot.




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Letzte Änderung: 2016-02-08 20:53    © 2012 HPS     Kontakt  Webmaster openSUSE.org