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Europa >> Comenius >> 2012-01-05

Comeniusprojekt “Let‘s Travel” 2010-2012

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Zwischenbericht: Deutschland 2010* Italien*Portugal*Türkei*Polen 2011

Vorbemerkung:

Das Comenius-Programm ist ein 1995 eingerichtetes Programm der Europäischen Union (EU) mit dem Ziel, die Zusammenarbeit von Schulen aller Schulstufen und Schulformen innerhalb der EU sowie die Mobilität von Schülern und Lehrern dadurch zu fördern, dass es u. a. zu gemeinsamen Treffen in den beteiligten Ländern kommt. Dies wird von der EU finanziell unterstützt. Seit 2007 sind Comeniusprojekte im neuen Programm “Lebenslanges Lernen” der EU integriert.

Die Kurt-Tucholsky-Schule nimmt als Europaschule seit vielen Jahren am Comenius-Programm teil, um den Europagedanken zu fördern.

“Let‘s Travel! - Tourism is Another Way of Learning”-
Auftaktveranstaltung in Flensburg

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So lautete der Arbeitstitel unseres auf zwei Jahre (2010-2012) festgelegten Projektes, an dem sich SchülerInnen und LehrerInnen der KTS und weiterer Schulen aus sechs Städten/Ländern der EU-Zone beteiligten: Ferreira de Zezere (Portugal), Foligno (Italien), Iskenderun (Türkei), Mahon (Spanien /Menorca), Paris (Frankreich) und Zabrze (Polen).

Um das Bewusstsein für den Tourismus als ein Instrument zu entdecken, das kulturelle, natürliche, ökologische und wissenschaftliche Aspekte in unserer eigenen Region und der der Partnerländer aufzeigt, verabredeten die Projektleiter der sieben Schulen gemeinsam unterschiedliche Aktivitäten, die im Laufe der zwei Jahre fortlaufend bzw. einmalig durchgeführt werden mussten. Also nicht nur Kurzferien während der Unterrichtszeit, wie mancher unterstellen mag, sondern auch Arbeit! Diese erfolgt über unsere Websites, Workshops, Wörterbücher, Brieffreundschaften und Aktivitäten, die auch das Erlernen von Fremdsprachen und die Teamarbeit fördert, gemeinsame Tagungssprache ist nämlich Englisch. Die SchülerInnen erstellen zwei Radioclips für ein französisches Rundfunkprogramm. Gemeinschaftsarbeiten vor Ort (z. B. Keramiken herstellen in Portugal) lassen Eigenarten (z. B. Marschieren üben im Sportunterricht) und Gemeinsames (z. B. Tanzen in der Türkei) der Jugendlichen erfahren und erkennen. Die durch die Projektleiter geförderte spielerische Zusammenarbeit trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen, Freundschaften zu schließen, die Europa zusammenwachsen zu lassen.

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Europa-Quiz im PZ:"Who will be a traveler?"

Die Auftaktveranstaltung im Herbst 2010 fand in Flensburg noch ohne GastschülerInnen statt, da drei weitere an den Vorbereitungen beteiligte Länder nicht teilnehmen konnten und somit die Gesamtkonzeption des Projektes u. a. inhaltlich überarbeitet werden musste. Die aktiv am Projekt beteiligte Klasse R 9.3 bereitete den Gästen einen bunten Willkommensgruß. Herr Reinecker hieß sie offiziell an der KTS willkommen. Projektleiter Herr Seidler, Frau Harrs (jetzt Frau Maske) und Herr Europa-Quiz im PZ: “Who will be a traveler?” Ortmann, ehemaliger KTS-Realschulkonrektor, führten die ausländischen Kollegen durch das Schulgebäude. Formen und Probleme des Tourismus präsentierten und diskutierten SchülerInnen des Leistungskurses unter Moderation von Herrn Künkenrenken und Frau Kölling mit den GastlehrerInnen. “Willkommen, Bienvenue, Welcome...” Mit einem Song aus dem Musical “Cabaret” begrüßte Marius Rothe im voll besetzten PZ die von weit angereisten LehrerInnen. Herr Schemschat führte mit seinen “Schauspielerinnen” eindrucksvoll kurze Szenen typischen Verhaltens von Touristen vor und die G9 eröffnete mit einer Power-Point-Präsentation das Schleswig-Holstein-Quiz “Who will be a traveler?”, das unter http://comeniusletstravel.blogspot.com (Link Tasks and Activities) einzusehen ist.

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Die gewitzten Moderatoren Garret und John aus der G 9.2 verstanden es, das Publikum durch Mitmachaktionen großartig mit einzubeziehen. Die touristischen Unternehmungen wurden durch Herrn Christiansen mit einer “alternativen” Stadtführung eingeleitet und Frau Schmidt ließ die Gäste in der Phänomenta knobeln. Informationen über die Tourismusmöglichkeiten unserer Region gab es bei einem Vortrag im Glücksburger Schloss, eine Exkursion zum Multiwattforum und Nordstrand führte zum Weltkulturerbe Wattenmeer. Gab es zum Auftakt ein “private dinner” in Markerup, so schloss das erste Comeniustreffen mit einem Abendessen auf den Ochseninseln. Stürmische überfahrt, hyggelige Atmosphäre, leckeres Essen, Fadogesänge... die Kollegen aus sieben Ländern verbrachten einen nachhaltigen Abend und wurden vom Schulleiter Herrn Trinkler gebührend verabschiedet.

A Taste of Umbria - Projekttreffen in Foligno/Italien

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Ende März 2011 fand das erste gemeinsame Treffen mit Schülern aus 5 Ländern statt. Florentina, Jaqueline, Michelle, Marc-Andre und Tobias aus der R9.3 landeten als deutsche “Delegation” mit ihren Begleitern bei frühlingshaften Temperaturen nach Flug und Bustransfer in Foligno/Italien, wo ihnen ein herzlicher Empfang bereitet wurde. Da alle Teilnehmer sich über das Internet bereits vorgestellt hatten, (e-Twinning und Twin-Space waren als neue Kommunikationsformen erprobt worden), wusste man bereits, wen man dort treffen würde. Die gemeinsame Unterkunft in einem Hostel sorgte ebenfalls schnell dafür, dass die Kommunikation untereinander, auch wenn mal hier und dort eine englische Vokabel nachgefragt werden musste, ein Niveau erreichte, dass man z. B. bei den Exkursionen unter dem Motto “A Taste of Umbria” (u. a. nach Assisi, Norcia, Spello) denken konnte, hier sei eine Gruppe unterwegs, die sich schon seit Jahren bestens kennt. Sicherlich trug das südländische Temperament seinen Teil dazu bei, das beim Dart-Turnier voll zur Geltung kam. Mittelalterliche Handwerkskünste (z. B. Papierherstellung aus Lumpen) wurden anschaulich vorgeführt und Spiele (der Kampf der Stadtviertel in malerischen Kostümen hoch zu Pferde) auf Großleinwand vorgeführt. Dantes “Göttliche Komödie”, die 1472 in Foligno gedruckt wurde, gab es in unzähligen Nachdrucken im Palazetto Orfini zu bewundern.

Es wurde aber nicht nur besichtigt, sondern es wurden auch dem Motto des Projektes folgend gearbeitet. Um touristische Sehenswürdigkeiten der beteiligten Städte für alle sichtbar zu machen, war ein gemeinsamer Kalender für 2012 verabredet, für den Foligno die Koordination übernommen hatte. Flensburg hatte wie alle anderen Städte zwei Kalenderblätter zu gestalten. Dies war im Kunstunterricht mit Frau Nehrkorn im Vorfeld geschehen. Motive zur Rumregatta und von der Phänomenta schmücken den “Let's Travel” - Kalender 2012. Viele Details mussten bedacht werden, sodass die Planung und Realisierung des Kalenders auch auf den Folgetreffen besprochen werden mussten.

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Dante “Die göttliche Komödie” Let's travel - Logo

Cultur, Nature and Adventure Tourism in Activity
Projekttreffen in Ferreira de Zezere/Portugal

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Freunde finden Kulturdenkmäler entdecken Gemeinsam kreativ gestalten

In Portugal hatte die Schule der kleinen Stadt Ferreira de Zezere das Treffen im Mai ausgerichtet. Wenn es auch zu dieser Zeit für die Nordländer Lisa, Julia, Kai, Leo und Sven schon richtig heiß war, berichteten unsere Gastgeber von extrem starken Regenfällen in den letzten Wochen, die die Projektaufgabe der portugiesischen TeilnehmerInnen regelrecht verhagelt hatte! Bereits im Herbst 2010 hatten die beteiligten Länder besondere Pflanzen- bzw. Gemüsesamen nach Portugal geschickt, die in einem Beet angepflanzt wurden. Wie hatten sich die schwarzen Tomaten und der heimische Rhabarber in Portugal entwickelt? Diese Frage wird erst im nächsten Jahr beantwortet werden können, es wird noch einmal angepflanzt! In Zusammenarbeit mit der Schule in Mahon wird in einem Buch “Plants travel around Europa” alles nachzulesen sein. Exkursionen zu den Bauwerken der Tempelritter, (Tomar, Mafra und Sintra) ließen Geschichte lebendig werden. Rührend war die Zeremonie am Europatag (9. Mai). Vor dem kleinen Bürgermeisteramt versammelten sich Gäste aus sechs Ländern, eine kurze Ansprache, dann intonierte ein Flötenensemble aus Grundschülern die Europahymne, die Europafahne wurde gehisst und dann noch einmal die Europahymne! Abrücken. Unvergesslich wird die Exkursion über ein riesiges Steinplateau bleiben, hier konnte man Dinosaurierspuren folgen. Ihre Fußabdrücke sind im Fels noch haarscharf zu erkennen. Abenteuertourismus, eine weitere Form touristischer Angebote, lernten wir kennen. Nach einer schönen Wanderung bei herrlichem Sonnenschein entlang an Eukalyptusbäumen gelangten wir an einen See, der nicht nur zum Baden, sondern auch zum Kajakfahren einlud. Siebzig Personen in Kajaks auf dem See. Was für ein Gejohle!Was für ein Sprachgewirr! Was für ein Vergnügen!

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Auf Dinosaurierspuren Zum ersten Mal im Kajak

Unsere Schüler waren in Familien untergebracht, deren Kinder Deutsch als Fremdsprache lernen. Wie herzlich ihre Aufnahme war, konnte man am Abschiedsabend in dem modern gestalteten Gemeindezentrum bei einem Kulturfest erleben. Die portugiesischen Gasteltern hätten unsere Schüler am liebsten noch länger bei sich behalten. Dieses große Finale unseres Besuches endete mit einer Art Volksfest. Alte Handwerkstechniken gab es zu bewundern.

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Volksmusik Volkstanz

Musiker und Tänzer boten nicht nur Traditionelles aus der Region dar, sondern forderten auf zum Mittanzen. Dies ließ sich das Comenius-Team, SchülerInnen und KollegInnen nicht zweimal sagen und schon “tanzte der Kongress”!

Türkischer Tanz und Taizé-Gesang in Iskenderun
Projekttreffen in Iskenderun/Türkei

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Weltreligionen in Antakya
Graphik Let's travel! Dies ließen sich im Oktober 2011 fünf Zehntklässler der G10.2 nicht zweimal sagen und reisten mit ihren begleitenden Lehrkräften Frau Nehrkorn, Herrn Seidler und Herrn Ortmann in den Südosten der Türkei nahe der syrischen Grenze. Im Rahmen der Partnerschaft mit unseren anderen europäischen Schulen aus Spanien, Italien, Polen, Frankreich und Portugal galt es, den Tourismus als Lernchance zu entdecken. Einen Radioclip hatte die Klasse als Vorbereitung zur Partnerschule nach Paris geschickt und damit die Reise “gebucht”. Graphik

Gastgebende Schule war diesmal die Istiklal Makzume Anatolia Highschool im Zentrum der Stadt Iskenderun. Bei hochsommerlichen Temperaturen lud der östlichste Zipfel des Mittelmeeres noch zu unbeschwertem Badetourismus ein. Wer statt in das kristallklare Meerwasser in den Himmel schaute, konnte ein faszinierendes Naturschauspiel beobachten: Hunderte Störche zogen über die Meerenge in ihre Winterquartiere nach Süden.

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Maria oder ??? In Tuffstein gehauene Kirche bei Antakya/Hatay

Kulturtouristischer Höhepunkt aber war die Fahrt in die Provinzhauptstadt Antakya, eine Reise in die Vergangenheit auf den Spuren des Apostels Paulus und zu den Ursprüngen des Christentum: Wo einst Petrus die ersten Christen zum Gebet versammelte, treffen sich heute Touristen aus aller Welt.

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“Oceanus und Thetis” (4.Jh. v. Chr.)

Wo einst um den einzig wahren Glauben gestritten und gekämpft wurde, lassen das friedliche Nebeneinander von Moschee, Synagoge und Kirche auf bessere Zeiten hoffen. Mehr noch: In einem unscheinbaren Mietshaus traf man auf einen vielstimmigen ökumenischen Chor. Orthodoxe, katholische und muslimische Gläubige intonierten den Taizé-Gesang &rldquo;Laudate omnes gentes”. “Wer miteinander singt, übt keine Gewalt”", wusste die Chorgründerin und Ordensschwester Barbara zu berichten. “Wer zu orientalischer Musik miteinander tanzt, kann kulturelle Barrieren fast mühelos überwinden”, stellte Lea fest. So könnte man die Erfahrungen der Schüler im Reisebus auf dem Weg zur nächsten touristischen Attraktion auf den Punkt bringen. Spuren der römischen Geschichte entdeckte man im Archäologischen Museum von Antakya. In einer der weltweit umfangreichsten Sammlung von Mosaiken beeindruckte die Schülerin Nathalie besonders die schiere Größe der Mosaike. Sie sind bis zu 25 Quadratmeter groß.

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Bootsfahrt und Badefreuden im Oktober
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Blick auf Iskenderun Team “KTS-Flensburg” im Schatten der Olivenbäume

Schließlich wanderte die internationale Schülergruppe durch den Titus-Tunnel . Der 1300 m lange Einschnitt im harten Fels sollte nach den Plänen des römischen Kaisers vor verheerenden Überschwemmungen schützen, die die Region regelmäßig heimsuchten. An allen touristischen Stationen übten sich die gastgebenden türkischen Schüler in der Rolle der englischsprachigen Reiseführer. Wo es einmal an Vokabeln oder am Verständnis für die historischen Zusammenhänge fehlte, halfen die Körpersprache und die Freude am harmonischen Zusammensein im Hier und Jetzt. So erging es auch Lars in seiner türkischen Gastfamile. Mit “Merhaba” und “Evet” allein konnte er sich nicht verständlich machen. Auch für Andreas und Samuel begann nach Rückkehr von der bildungsträchtigen Reise die Arbeit an ihren Präsentationen. Ihre Reiseeindrücke und -erkenntnisse sollten sie schließlich den daheim gebliebenen Klassenkameraden mitteilen.

Piroggen, Polonaise und Prophezeiungen
Projekttreffen in Zabrze/Polen

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Krippenausstellung auf dem Weihnachtsmarkt in Krakau

Nach Polen im Dezember, nach Silesia (Schlesien), nach Zabrze (ehem. Hindenburg), dies lässt Kälte, Schnee, Namen, die man kaum aussprechen kann, vermuten. Doch es kam alles ganz anders. Ein warmer Empfang im Gimnazjum nr 24.i durch SchülerInnen und Kollegen mit launigen Sketchen, ein Spickzettel mit den gängigsten Vokabeln und Temperaturen um +7°C erwartete uns und die Teilnehmer aus Portugal, Frankreich und der Türkei. Leif Moritz und Sven waren wie alle Schüler in Familien untergebracht und erlebten dies auf sehr unterschiedliche Weise, wie sie Frau Raab jeden Morgen zu berichten wussten. Die LehrerInnen, die kannten sich untereinander nach mehreren Treffen bestens, saßen sie doch jeden zweiten Tag einen Vormittag zusammen und diskutierten die Comenius-Statuten, den Stand der Verabredungen und Aktivitäten in den einzelnen Ländern sowie die weiteren Vorgehensweisen.

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Unter Tage in der Kohlenmine “Guido” von Donnersmark

Gemeinsam machten wir einen Ausflug in die Unterwelt, zunächst 172m, dann 320m unter die Erde. In nur noch wenigen Kohleminen wird in diesem ehemaligen riesigen Kohlerevier heute das Schwarze Gold gefördert. Einige stillgelegte Minen sind heute als Kulturdenkmäler zu besichtigen, so die Mine “Guido”, benannt nach Guido von Donnersmark, ihrem Gründer. Ein kundiger Bergmann führt uns durch die schier endlosen Stollen und erklärt die damals wie heute schwierige und gesundheitsschädigende Arbeit der Bergleute unter Tage. Der Arbeitseinsatz von Pferden in damaliger Zeit z. B. war den meisten unbekannt.

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Kohlsuppe und Königsberger Klops in der Schulkantine Piroggen im Lokal

Großen Anklang fanden die gemeinsamen Vorführungen, Spiele und Tanzvorführungen. An der von allen SchülerInnen eingeübten Polonaise beteiligten sich die LehreInnen ebenfalls.

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Gemeinsames Handeln war beim Europa-Quiz gefordert. Musikalisch, zeichnerisch und kognitiv mussten Aufgaben im zusammengewürfelte Team gelöst werden, nachdem man sich auf Englisch soweit geeinigt hatte, was überhaupt zu tun sei.

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Warten auf die nächste Aufgabe beim EU-Quiz Zusammenarbeit fällt manchem noch schwer

Ein Blick in die Zukunft konnte geworfen werden, denn nach polnischem Brauch stehen die Sterne (oder was auch immer) am 30.November für eine Prophezeiung besonders günstig. Die Lieblingsfarbe gewählt, eine Zahl gewürfelt und das Ergebnis steht fest! Auf dem Weihnachtsmarkt in Krakau gab es in einer Gebäudenische doch tatsächlich eine professionelle (?) Wahrsagerin. Hoffentlich sah sie nur Gutes!

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Die Zukunft wird prophezeit... Fortsetzung des Comeniusprojekts? Eine Wahrsagerin weiß mehr

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Das Schlittschuhlaufen auf der Eisbahn war für die SchülerInnen ein großes Vergnügen, für zwei Lehrkräfte hatte es aber unangenehme Folgen: eine verstauchte Hand und eine schwere Muskelzerrung! Ein weiterer Höhepunkt dieses harmonischen Miteinanders war die Besichtigungstour durch Krakau unter professioneller Führung. Der Altstadtkern mit dem weihnachtlich geschmückten historischen Marktplatz bietet am ersten Donnerstag im Dezember ein besonderes Ereignis. Es ist der Tag, an dem bunt geschmückte traditionell gestaltete Weihnachtskrippen von Jung und Alt präsentiert und prämiert werden. In der Tat haben uns unsere Gastgeber polnische Bräuche und Sitten auf unterschiedliche Art nahe gebracht, touristische Höhepunkte der Region eingeschlossen. “Let's Travel! - Tourism is Another Way of Learning” hat sich auch in Polen als Lernchance für SchülerInnen und Lehrkräfte voll bestätigt.

Horst Ortmann/Burkhard Seidler


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Letzte Änderung: 2012-01-10 16:57    © 2012 HPS     Kontakt  Webmaster openSUSE.org