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2011-11-15

September 2011 : Comeniustreffen in Flensburg : Bridging The GAP

Das Comeniustreffen hier in Flensburg stand unter dem Thema “Presentations”. Nachdem unsere Schulrockband die Begrüßungszeremonie vortrefflich mit einem Willkommenssong “Welcome everybody, We say hello, We welcome our friends from Romania” etc. eröffnet hatten, wurden auf unterschiedlicher Weise diverse Präsentationen der Gastschulen vorgestellt.

Die Italiener kommentierten unter anderem ihre Collagen zum Thema Brücken mit ausführlichen Redebeiträgen und die polnischen Schüler hatten herausgearbeitet, welche gemeinsamen historischen Verbindungen unserer Länder zu entdecken waren. Zwei Beiträge konnten wegen technischer Schwierigkeiten an diesem Tag nicht gezeigt werden, dafür war der deutsche Beitrag mit einer Bearbeitung des Beatles-Songs “Come together” ein guter Schlusspunkt, der mit viel Beifall quittiert wurde, war doch der Text eine poetische Zusammenfassung der bisherigen Treffen. Anschließend wurde die Schule besichtigt und der nächste Programmpunkt sollte in der Turnhalle stattfinden: Brückenbauen mit Körpern und Geräten.

Diese praktische Arbeit brachte alle Teilnehmer dazu, während ihrer Tätigkeit auf Englisch zu reden. Nach dem Mittagessen wurden den Gästen in zwei Gruppen unsere schöne Stadt Flensburg nahegebracht.

Ein weiterer Brücken-Aspekt wartete am Dienstag auf die Gäste: der Hochseilgarten in Altenholz. Nachdem in der ersten Stunde die Einführung in die Podcasting-Software Thema gewesen war, machte die Gesamtgruppe noch eine Stippvisite an der Waldemarsmauer in Dannewerk und in Haithabu. Im Hochseilgarten überwanden einige ihre ängste, während andere nicht Genug kriegen konnten vom “Kribbeln im Bauch”. Schön zu sehen, wie viele sich gegenseitig mit Rat und Tat halfen - natürlich auf Englisch.

Der Mittwoch brachte für die Gäste ein Besuchsprogramm in Lübeck und in den Abendstunden viel Kommunikation in den Kleingruppen oder Familien, was aber am Donnerstagabend noch getoppt wurde: Während sich in einem Freienwiller Wohnzimmer über ein Dutzend Comeniusschüler zum Feiern trafen, kamen in einem Flensburger Restaurant andere zusammen, um eine Abschiedspizza zu essen. Schüler aus einer zehnten Klasse hatten alles generalstabsmäßig geplant.

Der Donnerstagmorgen war geprägt durch die noch ausstehenden Präsentationen und den Podcasting-Workshop.

In 6 Gruppen arbeiteten die Teilnehmer des Projektes daran, ein Interview über den Hochseilgarten zu erarbeiten, aufzunehmen, mit den Originalgeräuschen und Musik zu unterlegen. Nicht alle Gruppen konnten vor dem Mittagessen ihre Arbeit beenden, sodass die Daten dann mit nach Hause genommen wurden. Anschließend wurden bei einem Rundgang die zusammengetragen Exponate der Kunstausstellung gewürdigt.

Am Freitagmorgen musste Abschied genommen werden. Viele kritisierten, dass das Projekt-Treffen viel zu kurz gewesen sei, und es floss am Bahnhof auch so manche Träne. Also ein voller Erfolg.

Zu den Bildern

D. Wagner

PS.: Fotos in der Bildergalerie Twinspacelink zum Anschauen der Projektergebnisse: http://new-twinspace.etwinning.net/web/p32301

Elternfeedbacks Comeniusprojekt:

  1. Der Schüleraustausch des Comenius Projekts 2011 an der KTS Adelby war eine rundum herzerwärmende Initiative für junge Menschen und ihre Familien in nur 5 Tagen!
    Es war großartig zu beobachten, wie gespannt, mit viel herzlichem Einsatz die Kinder aufeinander zu gegangen sind und alle mit Leichtigkeit ein paar tolle Tage erleben durften.
    Das war eine spannende Erfahrung für alle Beteiligten mit positiver, nachhaltiger Wirkung.
    Aus allen Räumen kamen jugendliche Stimmen aus verschiedenen europäischen Teilen Europas, die keinesfalls unter sich blieben, sondern Kontakt zu allen suchten und viel voneinander lernten, auch wenn sie sich dabei in der gemeinsamen Fremdsprache Englisch bewegen mussten.
    Sie haben das toll gemeistert, was Lust auf mehr machte und für viele Anreiz war, seine Englischkenntnisse zu verbessern.
    Die Idee des Comenius Programms hat hier gut funktioniert und wurde von den Gastfamilien mit Freude gelebt, wobei trotz der Kürze des Aufenthaltes Brücken gebaut wurden, die Vorfreude und Hoffnung auf erneute Begegnungen entfacht haben.
    Vielen Dank für die Bereicherung und ein Geschenk im Alltag und für die Zukunft!

    Barbara Seemann

  2. Endlich war es soweit:
    Der Austausch-Besuch vom Comenius-Projekt stand vor der Tür. Auf den Internet-Plattformen wurde sich vorher wochen- und tagelang eifrig ausgetauscht und die Tage gezählt, die noch zwischen dem reellen Kennenlernen lagen.
    Freude und Neugierde machten sich breit und steckten die ganze Familie mit an.
    Wir durften eine Griechin namens Kalliopi in unserer Familie aufnehmen und schon der Empfang unserer Gastschüler verlief in meinen Augen sehr harmonisch. Alle begrüßten sich sehr herzlich. Von Zurückhaltung oder ähnlichem keine Spur .
    Die Umstellung, von nun ab Englisch zu sprechen, war schon eine Herausforderung - die wir aber gut gemeistert haben und uns viel Spaß gebracht hat.

    Was mich sehr beeindruckt hat, war das fließende Sprechen beider Mädchen. Und auch der Rest der Familie hat versucht, so gut wie möglich “mitzuhalten”. Wobei ich sagen muss, je öfter man spricht, desto leichter ist auch der Punkt überwunden und man redet dann einfach drauf los. Wenn Svenja mal nicht zugegen war, um evtl. zu übersetzen, tat das auch keinen Abbruch.
    Was man nicht wusste, haben wir mit anderen Worten umschrieben, aber es kam am Schluss immer ein “Oh, yes, I understand oder Yes, of course” usw..
    Wenn gar nichts mehr ging, hat auch der übersetzer bei Google mal herhalten müssen. Auf jeden Fall hatten wir sehr viel Spass.

    Es war auch interessant. Bei einem griechischem Essen z.B. haben wir über ihre Familie, Hobbys, Ferien, Schule, Weihnachten, Freizeitaktivitäten, Klima u.v.m. gesprochen und haben so einiges erfahren können. Am Dienstagabend waren alle Griechen und die Gastgeber bei uns zu Hause. Es wurden dänische Hot-Dogs zubereitet. Und obwohl sich alle nicht “so richtig” kannten, hatte ich den Eindruck, die acht feiern eine kleine Party. Deutsch, Englisch, Griechisch, dazwischen immer Lachen, die Stimmung war richtig gut.

    Kalliopi war unsere erste Gastschülerin und hat mich an Svenja erinnert, als sie letztes Jahr nach Schweden reiste. Ein fremdes Land, fremde Menschen, weit weg von zu Hause - das sind viele Eindrücke, die erstmal verarbeitet werden müssen.
    Doch auf uns hat sie einen zufriedenen und fröhlichen Eindruck gemacht.
    Der Abend vor ihrer Abreise war stimmungsmäßig schon ein bisschen gedämpfter. Nun hieß es schon wieder Abschiednehmen und man hatte gemerkt, dass man sich doch in dieser kurzen Zeit näher gekommen war und sich gern hatte.

    Fazit: Wenn die Möglichkeit bestünde, wir würden unseren Kindern es immer wieder ermöglichen, an diesem Projekt teilzunehmen und natürlich auch einen Gast in unserer Familie aufzunehmen.

    Kleine Pointe zum Schluss: Als ich mit Svenja zum Einkaufen bei Sky an der Kasse stand und mein Wechselgeld wiederbekam sagte ich ganz in Gedanken: Thank you!!

    Mundt


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Letzte Änderung: 2012-01-04 22:39    © 2012 HPS     Kontakt  Webmaster openSUSE.org